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Kommentar zum Technologiepark Haan

 

Liebe Haaner*innen,
nun ist es also so weit. Mit den Stimmen der Mehrheit im RAT wird wohl der Bebauungsplan Nr. 168 „Technologiepark Haan, 2. Bauabschnitt“ verabschiedet. Damit ist die letzte große mögliche Gewerbefläche weg. Innerhalb eines Jahrzehnts hat der Stadtrat alle möglichen freien Gewerbeflächen größeren Ausmaßes an den Markt gebracht. Was machen die kommenden Generationen? Die GAL hält die Entscheidung schon seit Jahren für falsch.
Ob die versprochenen Gewerbesteuereinnahmen dann irgendwann in rauhen Mengen über Haan hereinbrechen, gilt es abzuwarten. Einen schlüssigen Beleg für die Wirtschaftlichkeit von der Umwandlung von Ackerflächen in Gewerbeflächen gibt es nicht - auch das ist eine unbewiesenen Theorie. Auch der Aspekt, dass durch die Bergische Allee, also die dann neue Straße durch das Gewerbegebiet die Anwohner an der Millrather Straße entlastet werden, ist nicht bewiesen. Hier wird auch immer mantramäßig von weniger Lärm gesprochen. Jedoch wird in der Realität der Verkehrslärm um 3 dB reduziert, den Anwohnern jedoch ein Gewerbegebiet vor den bisher schönen Ausblick gepflanzt. Gewerbe darf unabhängig von Verkerslärm emittieren.
Die Landwirtschaftsverbände haben immer wieder auf die 1A-Ackerflächen hingewiesen. Das zählt aber leider nichts, wir können unsere Nahrungsmittel ja importieren. Verbaute Ackerflächen kriegen wir nicht wieder - nie wieder!
Und dann war da ja noch das "Problem" mit dem Artenschutz. Schrecklich, dass der Artenschutz als "Problem" bezeichnet wird. Nun, eine Lösung für Haan gibt es da nicht. Alle Versuche dem Kiebitz (ist eine geschützte Art) im Stadtraum umzusiedeln sind gescheitert. Der kleine Wiesenbrüter will einfach ncht auf kleinere Flächen ausweichen. Also finanziert die Stadt Haan eine Fläche in Wülfrath, die theoretisch dem Kiebitz gut gefallen könnte - er weiß es halt noch nicht.
Komisch, wenn es um den Artenschutz geht, klappt das mit der überreginoalität im Kreis Mettmann. Bei Gewerbeflächen klappt das leider nicht. Da versiegelt jede Stadt die eigenen Flächen und wirbt die Firmen beim Nachbarn ab.

 

Flieg kleiner Kiebitz, flieg - die Haaner wollen dich nicht!

 

Das Internet vergisst nichts, deshalb hier für die späteren Generationen - die GAL-Haan hat nicht Schuld!

 

Verfasser: Andreas Rehm

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